Hey, ich bin Torsten und arbeite seit 2017 im dm-Logistikzentrum

Komm mit ins Logistikzentrum in Karlsruhe

Mein Name ist Torsten, ich arbeite als Gruppenverantwortlicher im dm-Logistikzentrum in Karlsruhe. Bereits seit 2017 bin ich Teil der Arbeitsgemeinschaft. Dabei komme ich ursprünglich gar nicht aus der Logistik, sondern war Bankkaufmann und selbständiger Versicherungsmakler. Wie ich zur dm-Logistik gefunden habe und wie sich mein Berufsweg in dieser Zeit entwickelt hat, erzähle ich Euch hier.

Kurz über mich

  • Tätigkeit
    • Gruppenverantwortlicher
  • dm-Zugehörigkeit
    • Seit 2017
  • Lebensmotto
    • Lebe mutig und wild
  • Arbeitsort
    • dm-Logistikzentrum Karlsruhe
  • Hobbys
    • Tischtennis spielen und trainieren, lesen

Von der Selbständigkeit in die Arbeitsgemeinschaft

Kommissionierwagen mit Kartons, der von einer Hand geschoben wirdGruppenverantwortlicher kommissioniert zusammen mit einem Kollegen Ware an einem Kommissionierwagen

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich bei dm zu bewerben?

Da bin ich ehrlich: Nach acht Jahren Selbständigkeit war mir das wirtschaftlich einfach zu unsicher. Meine beiden Kinder waren damals noch klein. So gern ich meinen Beruf gemacht habe, es war trotzdem irgendwann klar – ich brauche einen verlässlicheren Job. Mein Nachbar hat bei dm im Logistikzentrum in Waghäusel gearbeitet und öfter mal von seiner Arbeit erzählt. Seine Schilderungen haben mich neugierig gemacht auf diese Unternehmenskultur und Arbeitsweise.

Ich habe mir dann ein Herz gefasst und mich beworben. Geklappt hat es erstmal nicht, aber ich dachte mir: „Du gibst jetzt nicht auf.“ So richtig Zeitdruck hatte ich zum Glück nicht. Und dann, nach Vorstellungsgespräch Nummer drei, habe ich endlich den Job als Kommissionierer bekommen.

Gruppenverantwortlicher hält ein Schild mit der Aufschrift "Wertschätzung" und spricht mit seinen Kolleginnen und Kollegen darüber

Und war die Arbeitskultur bei dm dann so, wie Du es Dir vorgestellt hast?

Ja, tatsächlich wurden meine Vorstellungen sogar übererfüllt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Zum Beispiel habe ich ausgerechnet in der Probezeit mal zur Frühschicht verschlafen und bin voller Sorge zur Arbeit gefahren, ich habe mich so schlecht gefühlt deshalb. Und das Erste, was ich zu hören bekommen habe, war: „Das ist uns allen schon mal passiert.“ Auch die Mitarbeitergespräche haben mich überrascht, die Wertschätzung und Anerkennung für eine im Grunde so einfache Tätigkeit. Da wurde für mich wirklich diese besondere Arbeitskultur spürbar... Das waren so die Eindrücke, die mir vom Anfang sehr in Erinnerung sind.

Entwicklungschancen nutzen

Vom Kommissionierer zum Gruppenverantwortlichen – erzähl uns mehr

Die erste Zeit war total von Dankbarkeit geprägt, dass ich jetzt diese wirtschaftliche Sicherheit in einem guten Job hatte. Aber ich muss sagen, das zieht sich eigentlich bis heute, denn es gab wirklich viele gute Chancen für mich. Ich habe zum Beispiel schon bald gemerkt, dass ich mich im Unternehmen mit meinen Stärken einbringen möchte. Meine damalige Mitarbeiterverantwortliche hat dann gesagt: „Okay, ich traue Dir das zu“ – und ich bin stellvertretender Gruppenverantwortlicher geworden. Das war ein riesiger Entwicklungssprung, der da stattgefunden hat. Nicht nur fachlich, sondern auch als Mensch: Ich habe gemerkt, mir wird Zutrauen entgegengebracht, und ich bekomme den Freiraum, mich auszuprobieren. Das hat mir in meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr geholfen. Der nächste Schritt war die Gruppenverantwortung hier in Karlsruhe. Ich hab mich darauf beworben, weil ich es unbedingt probieren wollte. Und habe die Chance auch bekommen.

Gibt es in Deinem Arbeitsalltag auch heute noch Entwicklungschancen?

Ja, auf jeden Fall. Zum einen fachlich, da entscheide ich auch selbst mit, was mich interessiert. Es gibt sehr viele gute Seminare und Weiterbildungen. Ich melde mich zum Beispiel in der dm-Lernwelt für bestimmte Themen an, die ich durcharbeiten will. Und was das Persönliche betrifft – also da hat mir bisher alles zur Entwicklung gedient. Die vielen guten Situationen, aber auch Konflikte und Herausforderungen. Letzten Endes waren es für mich immer die Menschen hier, die mich weitergebracht haben. In mir wurde Potenzial gesehen und gefördert. Das will ich als Führungskraft nun auch zurückgeben.

Nie langweilig, immer anders: die dm-Logistik

Apropos Arbeitsalltag: Wie sieht der denn aus?

Da könnte ich jetzt ewig erzählen, weil meine Aufgaben als Gruppenverantwortlicher so vielfältig sind. Es gibt zum einen die operativen Aufgaben: Ich habe Verantwortung für 30 Mitarbeitende, mit denen ich Gespräche führe, denen ich Feedback gebe, mit denen ich mal einen Konflikt kläre. Der zweite Pfeiler ist die Planung des Tagesgeschäfts: Das ist zum Beispiel die Einsatzplanung für die 130–140 Mitarbeitenden, also wer macht wann was. Und der dritte Bereich wäre die Kommunikation mit anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Verwaltung. Im Moment beschäftigt uns auch die Mitarbeitergewinnung sehr. Und ich bin auch in die Betreuung der Lehrlinge und Studierenden eingebunden. Wie gesagt, ich könnte ewig weitererzählen. Es ist echt kein Tag wie der andere.

Und was sind die größten Herausforderungen bei Deiner Tätigkeit?

Das würde ich ganz grob als „Herausforderung Zusammenarbeit“ zusammenfassen. Im Logistikzentrum kommen die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen zusammen. Da gibt es ganz viele Perspektiven und Vorstellungen. Unsere Aufgabe ist es, bei allen Unterschieden einen gemeinsamen Teamgeist zu wecken. Sämtliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen ist natürlich nicht immer einfach. Es hilft auf jeden Fall, dass ich selbst Kommissionierer war und weiß, wie anstrengend das sein kann. So kann ich auch Enttäuschungen oder Konflikte besser nachvollziehen. Umso wichtiger ist es mir als Mitarbeiterverantwortlichem, dass ich wertschätzend und klar kommuniziere. Wenn Menschen sich gesehen fühlen, können sie sich auch besser in ein Team integrieren.

Einmal dm, immer dm?

Gruppenverantwortlicher läuft mit einer Kollegin und einem Kollegen lachend durch einen Gang der LogistikhalleGruppenverantwortlicher sitzt lächelnd mit Kollegin in einem Büro vor einem Bildschirm

Du bist jetzt seit vielen Jahren bei dm. Warum?

Für mich macht dm aus, dass ich mich hier sicher fühlen kann, so, wie ich bin. Und dass ich gute Rahmenbedingungen habe, um mich entwickeln und ausprobieren zu können. Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Unternehmen ist sehr groß. Man merkt, dass wir in der Arbeitsgemeinschaft ähnliche Werte vertreten. Selbst bei Kolleginnen oder Kollegen, die ich nur ganz selten sehe, ist direkt diese Herzlichkeit da, wenn wir uns mal treffen. Das kann ich gar nicht richtig beschreiben, das spüre ich einfach. Was mich sehr erfüllt, ist, dass ich andere Menschen in ihrer Entwicklung begleiten kann. Zu sehen, wie sich jemand entfaltet, ist berührend. Natürlich gibt es immer mal Dinge, die nicht ideal sind. Für mich ist wichtig, dass man sich gemeinsam überlegt: Okay, wie könnte das besser laufen? Und das ist hier so.

Zwei Plakate zur dm-Unternehmenskultur mit der Aufschrift "Entwicklung durch Verwirklichung" und "Wie machen wir den Unterschied?", die an den Gängen in einer Logistikhalle befestigt sind

Ganz ehrlich: Steht dm auch in Deinem Zukunftsplan?

Ganz ehrliche Antwort: Klar gab es mal einzelne Situationen, in denen ich dachte, das passt nicht mehr. Aber die Unternehmenskultur hat mich immer von einem Wechsel abgehalten. Die finde ich so wahrscheinlich kein zweites Mal. Und ich habe Lust, noch mehr Verantwortung hier zu übernehmen. Abteilungsverantwortung wäre toll, mehr strategische Aufgaben. Wenn ich diese Chance bekäme, ich wäre sofort dabei. Aber gleichzeitig ist es mir auch wichtig, mit offenem Geist da ranzugehen. Vielleicht sieht der nächste Schritt ja ganz anders aus. Manche Veränderungen brauchen Zeit, damit kann ich inzwischen gelassener umgehen.

Mein Tipp für Euch

Wenn Du jetzt überlegst, ob dm was für Dich sein könnte, kann ich nur sagen: Trau Dich einfach. Auch wenn es erstmal neu oder außerhalb Deiner Komfortzone ist. So, wie Du bist, kannst Du hier etwas beitragen. Und wer weiß, wohin der Weg dann führt.